Bitte mit den Pfeiltasten Links/Rechts gewünschten Mond auswählen und mit der Maustaste bestätigen, Bericht wird automatisch unten nachgeladen.

 

 

Unser Sonnensystem (Monde)

 

  • Merkur– 0
  • Venus– 0
  • Erde– 1: Mond (im Verhältnis zu seinem Planeten der größte bekannte Satellit)
  •  
  • Mars– 2: Phobos (mit dem geringsten Abstand von seinem Planeten) und Deimos. Beides wahrscheinlich eingefangene Asteroiden.
  • Jupiter– 66: u. a. die vier Galileischen Monde Ganymed (größter und massereichster Mond im Sonnensystem), Kallisto, Io (Mond mit der höchsten Dichte und vulkanisch aktivster Körper) und Europa. Die kleine Metis hat die höchste bekannte mittlere Bahngeschwindigkeit.
  •  
  • Saturn– 62: u. a. Titan (zweitgrößter und einziger Mond des Sonnensystems mit einer dichten Atmosphäre), Rhea, Iapetus (Körper mit den kontrastreichsten Albedounterschieden), Dione (mit zwei Trojaner-Monden), Tethys (ebenfalls mit zwei trojanischen Begleitern), Enceladus, Mimas, Hyperion (einziger bekannte Mond mit chaotischer Rotation) und Phoebe (einziger größerer Mond mit regelmäßiger, aber nicht gebundener Rotation). Die zwei kleinen koorbitalen Satelliten Janus und Epimetheus tauschen regelmäßig ihre Umlaufbahn.
  •  
  • Uranus– 27: u. a. Titania, Oberon, Ariel, Umbriel und Miranda (zerklüftetster Satellit).
  •  
  • Neptun– 13: u. a. Triton (größter rückläufiger Mond), Proteus (größter Mond mit unregelmäßiger Form) und Nereid (exzentrischste Umlaufbahn). Die kleine Naiad hat die kürzeste bekannte Umlaufzeit und die kleine Neso die größte Umlaufbahn mit der längsten Umlaufzeit und der geringsten mittleren Bahngeschwindigkeit.

 

 

Ein Satellit (umgangssprachlich meist Mond) ist in der Astronomie ein natürlich entstandenes astronomisches Objekt, das sich in einer Umlaufbahn um ein anderes Objekt – wie eine Galaxie, einen Planeten, einen Zwergplaneten oder auch einen Kleinkörper wie einen Asteroiden – befindet. Dem gegenüber stehen die künstlichen Satelliten in der Raumfahrt. Natürliche Satelliten von Planeten und kleineren Objekten werden auch als „Monde“ (nach dem Mond der Erde) oder „Trabanten“ (slaw.: „Begleiter“) bezeichnet

 

Über die Entstehung von natürlichen Satelliten bzw. Monden gibt es je nach Besonderheiten ihrer Größe oder seiner Bahneigenschaften unterschiedliche Vorstellungen. Am bekanntesten sind die vor allem in der Vergangenheit kontrovers diskutierten Ansätze zur Entstehung des Erde-Mond-Systems – hauptsächlich entweder aus einer gemeinsamen Akkretionsscheibe, durch Einfang, durch Abspaltung oder als Folge einer Großkollision von Protoplaneten.

Für die regulären Satelliten der Gasplaneten gilt die Akkretion aus umgebenden Partikeln. Für verhältnismäßig besonders große Satelliten wie dem Erdmond und dem Pluto-Mond Charon hat die Vorstellung einer Großkollision die Oberhand gewonnen. Für rückläufig kreisende Satelliten, das heißt gegen den Rotationssinn des Hauptkörpers, wird als Herkunftsweg der Einfang eines auf einer ehemals selbstständigen Umlaufbahn fertig ausgebildeten Körpers angenommen. Für die Mars-Monde (Phobos und Deimos) wird aufgrund ihrer sehr unregelmäßigen Form und der Nähe des Asteroidengürtels eine Herkunft als eingefangene Asteroiden vermutet. Bei kleinen und sehr unregelmäßigen Asteroiden, deren Rotationsgeschwindigkeit durch den YORP-Effekt beeinflusst wird, kann dieser Effekt im Falle einer Beschleunigung im Verlauf von mehreren Millionen Jahren möglicherweise dazu führen, dass die Himmelskörper zerbrechen und einzelne Fragmente als Satelliten verbleiben.


4 stars   
4
Sterne von 1 Bewertungen

     

Bitte bewertet den Beitrag, damit wir Ihn noch besser gestalten könnt.

Hier könnt Ihr Anregungen und Kommentare in unserem Forum schreiben.

 

Nach Oben      Nach oben    zum Seitenanfang    Nach oben     Nach Oben

 

Dieser Bericht unterliegt der GNU Lizens für freie Dokumentation

by gforce4039